Magisch

Magisch

Magisch!

So nennen wir unseren 4. Tag unseres Mikrofestivals. Denn heute war Zauberer Minzu mit uns, dem Von klein AUF Team, in Dußlingen in der Galerie KUNST IM WERK II zu Gast.

Inmitten der großartigen Skulpturen des Bildhauers Julius Nagel konnten unsere kleinen Performances viermal vor staunendem Publikum stattfinden. Und das Phänomenalste war, dass der Künstler selbst uns in den ersten Vorstellungen auch besucht hat!

Traute Kurz, die Galeristin, und Wolfgang Herzog von der Bürgerstiftung Dußlingen haben ALLES dafür getan, damit das Publikum und wir uns so richtig wohl fühlen durften. Danke dafür!

(v. l. n. r.: Anna Rosenfelder, Cinira Macedo, Thomas Dietz alias Zauberer Minzu, Núria Mesull, Wolfgang Herzog, Silke Saracoglu, Traute Kurz, Lucas Glück)

Nun noch einmal etwas Interessantes zu Paul Klee:
Wusstest du, dass Paul Klee so etwas wie ein Magier war?
Ich meine, er hat auf eine nackten Leinwand den Pinsel aufgesetzt...  Angefangen hat alles mit einem Punkt. Daraus wurden Linien  und Formen, Farben kamen dazu und so entstanden Farbflächen,... und irgendwann war es dann da: Das Bild.
Wusstest Du, dass Paul Klee, als er am 29. Juni 1940 starb, zirka 9.000 Werke geschaffen hatte?
In seinen letzten fünf Lebensjahren schuf er ungefähr 1000!

Das kann doch nur mit Zauberei zu schaffen sein, oder?

Oder mit der Kraft der guten Gedanken. Bestimmt!

Das muss er doch ähnlich gemacht haben wie Zauberer Minzu!

Als wir Zuschauer nämlich alle unser Lieblingstier in die Luft malen durften, fing Minzu es mit seinem Malbuch, das ganz leere Seiten hatte, ein.

Hey, und eben hatte ich noch ein Krokodil in die Luft gemalt und schon war es in ECHT im Heft! Allerdings in schwarz /weiß. Klar, dass wir alle unsere Tiere bunt haben wollten!

So erklärte uns Herr Minzu also eindringlich, dass die Farbe nur ins Bild kommt, wenn wir es schaffen würden, an einen ganz glücklichen Moment zu denken. Es sollte ein so glücklicher Moment sein, dass er sich in der Erinnerung schön und gut anfühlte oder duftete oder schmeckte oder…

Und als wir gemeinsam die Kraft der Gedanken bündelten und sie „bei 3“ auf sein Zauberbilderbuch richteten, waren die Tierbilder, die wir uns vorher ausgedacht hatten, plötzlich BUNT! Wow!

Auf den Punkt gebracht gehört nun dieser Tag auch zu unseren schönsten Erinnerungen!

Wenn wir also mal blöd drauf sind, so im Auto zum Beispiel, auf so einer langen unendlich erscheinenden Fahrt, und wir uns, egal ob Groß oder Klein, fragen: Wann sind wir da, oder wann es endlich was zu essen gibt oder wann wir endlich mal zum Pipikackapopomachen anhalten, und wenn das Genervtsein in uns so richtig in grau und schwarz und weiß aufzusteigen droht… dann schwupps, machen wir einfach einen dicken Punkt und erinnern uns an diese glücklichen Momente HEUTE!

Denn wir wissen, spätestens seit eben, dass alles, was wir brauchen und alles was wir sind, ja kunterbunt in uns drin steckt und wir uns nur erinnern müssen!

Ach, ich bin froh, dass es die Farben gibt. Alle!

Eure Silke Saracoglu
Fotografiert hat Natalia Zumarán!

Mit der Feenrakete fliegt die Angst weg

Mit der Feenrakete fliegt die Angst weg

Balingen

Mit der „Feenrakete“ fliegt die Angst weg

Gert Ungureanu 30.11.2018 – 19:42 Uhr

„Es geht aufwärts“: Thomas Dietz zeigt den Trick mit den Haargummis, die von unten nach oben wandern. Foto: Ungureanu Foto: Schwarzwälder Bote

Gesundheit: Logopäde und Zaubertherapeut Thomas Dietz verrät bei Veranstaltung am Zollernalb-Klinikum einige Geheimnisse

„Manchmal müsste man zaubern können“, meint manch ein Mediziner, der vor einem schwierigen Fall steht. Thomas Dietz kann es. Bei einer Fortbildungsveranstaltung am Zollern­alb-Klinikum hat er Ärzten und Pflegepersonal einige seiner Geheimnisse verraten.

Balingen. Eigentlich, das weiß man, lässt sich ein Zauberer nicht gerne in die Karten schauen. Zaubern lebt vom Geheimnis. Aber in diesem Fall ist es anders: Der Tübinger Logopäde und Systemische Therapeut vermittelt auf unterhaltsame Weise, dass die „Chemie“ zwischen ihm und den Zuhörern stimmt: Jeder soll sich eine Zahl zwischen eins und zehn „ganz genau ungefähr“ merken. Die mal neun nehmen, die Quersumme berechnen, fünf abziehen, und das Ergebnis (das in jedem Fall vier ist) auf die Buchstaben des Alphabets umrechnen: Ein Land, das mit diesem Buchstaben beginnt und nicht an die Schweiz grenzt, und eine Frucht soll man nennen. Und als dann alle aufstehen sollen, die an „Dänemark“ und „Dattel“ gedacht haben, ist das Eis gebrochen.

Spätestens als Thomas Dietz einen Teebeutel hervorholt und die Geschichte von den drei bösen Feen erzählt, die die „Rakete“ der guten Fee sabotieren, bis es kaum noch Hoffnung gibt, damit zu starten, und am Ende doch noch die „Feenrakete“ abheben lässt, ist klar: Zaubern ist nicht nur etwas für Kinder. „Gemeinsam“, sagt er, „sind wir wunderbar.“ Erklärt die suggestive Wirkung von rhythmischem Sprechen und fängt etwas von der fliegenden Asche ein, steckt es in ein Tütchen, streckt es den Zuhörern hin: „Eine Prise Feenpulver für das zauberhafte Kind…“ Zaubern, sagt er, „ist nicht ganz von dieser Welt“.

Zwischendurch erzählt er von den allgemeinen Zaubergrundlagen und dem „Yes-Set“, der positiven Sprachmanipulation, die es ermöglicht, auch Patienten, die keine Lust haben, mitzumachen: „Man stellt drei Fragen, auf die mit ›Ja‹ geantwortet werden muss. Manchmal sind es auch vier oder fünf.“ Danach seien die Chancen gut, dass der Patient auch das bejaht, was er ursprünglich abgelehnt habe. Ob das auch bei Demenz-Patienten funktioniere?, erkundigt sich eine Zuhörerin. Damit, sagt Thomas Dietz, habe er keine Erfahrungen. Aber einen Versuch sei es wert.

Mit dem „achtjährigen Jürgen“ aka Oberarzt Jürgen Reinhardt zeigt er das Kunststück mit zwei von unten nach oben wandernden Haargummis – dem „Mut-Fridolin“, der dem „Angst-Fridolin“ Auftrieb gibt und ihn mitnimmt: „Von nun an geht’s aufwärts“, sagt er. Das Prinzip der Hoffnung.

In einem Video demonstriert Dietz den Behandlungserfolg anhand einer jungen Patientin, die stotterte und kein Selbstbewusstsein besaß, als ihre Eltern mit ihr in die Praxis kamen. Und danach: ein selbstbewusstes Mädchen, das seine eigene Zauber-Show vor der Familie vorführt – und dabei gar nicht mehr stottert.

Mut machen, das Selbstbewusstsein stärken, Heilungskräfte aktivieren: Das ist es, was das therapeutische Zaubern bewirken soll. Nebenbei erzählt Dietz, wie er vor gut 20 Jahren die Zauberei und Hypnotherapie für sich entdeckt hat: Auf einer Tagung in Heidelberg, wo die Buchautorin sowie Zauber- und Hypnotherapeutin Annalisa Neumeyer ihre Arbeit und ihre Erfolge vorgestellt habe, sei er zu der Erkenntnis gekommen: „Das ist genial!“ Mittlerweile ist er selbst zertifizierter Zaubertherapeut und bildet seinerseits Zaubertherapeuten aus. Manches von dem, was er in seinem unterhaltsamen Vortrag vermittelt hat, nahmen die Klinik-Mitarbeiter am Ende mit.

Zauberhafte Schulstunden

Zauberhafte Schulstunden

03.07.2015 – Besonderen Besuch haben die Schüler einer 4. Klasse der Seerosenschule in Poing am vergangenen Donnerstag erhalten: Thomas Dietz, zertifizierter Zaubertherapeut, Ausbilder im therapeutischen Zaubern und systemischer Therapeut zauberte mit der Klasse. Anschließend ist der Zauberkünstler dann mit den Schülern vor einer Parallelklasse aufgetreten.

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Erziehung wie durch Zauberhand

Es muss nicht gerade Zauberlehrling Harry Potter sein, aber mit der „Bezaubernden Erziehung“ sollen Eltern besseren Zugang zu ihren Kindern finden. Diese Methode stellte Referent Thomas Dietz bei den Novembergesprächen vor.© dpa

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